08
Apr
09

Ultrakurzreview: School Days

icon-schooldaysEigentlich als Teaser für eine Dating Sim gedacht, hat sich die ONA (Original Net Anime) zu einer 12teiligen TV Serie gemausert. Da ich ja romantische und vor allem Highschool Anime mag, musste ja auch früher oder später dieses Stück ran.

Mit 12 Episoden hat dieser anime genau die richtige Länge und ist auch sonst sehr schön gezeichnet und glänzt teilweise sogar mit recht guten Animationen. Wo die Story doch sanft anfängt und fast alle Klischees der schüchternen Japanjugend bedient, wird sie leider ab Episode 6 langsam aber stetig unglaubwürdig im verhalten der Hauptcharaktere. Deshalb auch hier ein Break, da ich auf der nächsten Seite meinen Senf zur zweiten Hälfte der Serie und vor allem der letzten Folge abgeben möchte.

Warnung: Die nächste Seite enthält heftige Soiler. Bitte nur lesen, wenn ihrdie Serie schon kennt oder sie eh nicht anschauen wollt. Ihr macht euch sonst die Spannung kaputt.

Wie oben schon angekündigt, ändert sich der Grundtenor der Serie ab der zweiten Hälfte. Warum stehen plötzlich so gut wie alle Mädchen der Schule auf die männliche Hauptrolle? Es soll ja auf einer Dating Sim aufbauen, klar, aber als Gal-anime wird School Days nicht verkauft. Warum langweilt ihn plötzlich seine große Liebe? Nur weil sie noch Zeit braucht und andere Mädchen williger sind? Das passt leider nicht so ganz zu dem Bild, welches doch so sehr in der ersten Hälfte aufgebaut wurde.

Das alles steigert sichbis zur finalen 12. Folge. Ich wusste ja, dass School Days ein fieses Ende haben soll, aber so? Dies passt absolut nicht zum Rest der Serie und disqualifiziert sich auf einen Schlag von normalen romantischen Anime mit Dreiecksbeziehungen. Meiner Meinung nach ist selbst ElfenLied in der ganzen Serie nicht so gemein zum Zuschauer wie es School Days in den letzten 5Minuten vormacht. Noch nie hatte ich bei einem Anime ein großes WTF übern Kopf schweben.

Ich weiß einfach nicht wo ich diese Serie einordnen, was ich dank diesem Ende davon halten soll. für Romantiker sei die erste Hälfte ans Herz zu legen. Wer Spaß am Beziehungsleid hat darf gerne auch bis zur ersten Hälfte der 12. Folge anschauen. Wer aber schon bei Code Geass die Ermordungen von Storycharakteren nur schwer verdauen konnte, sei spätestens dort geraten abzuschalten.

Advertisements

2 Responses to “Ultrakurzreview: School Days”


  1. 9. April 2009 um 00:58

    Der Grundlage ist eigentlich ein H-Game, die Animeumsetzung ist der Versuch es halt ohne den ganze Pornokram umzusetzen. Im Prinzip macht es sich über die ganzen Gamer lustig, die versuchen, einfach alles und jeden in dieser Art von Games abzuschleppen, und dafür muss man dann am Ende nunmal bezahlen, wenn hier auch auf drastische Weise.

    • 2 magmaton
      9. April 2009 um 09:46

      Danke für deinen Kommentar. Hast natürlich Recht: Es ist ein H-Game. Bin da nicht so firm drin und wollte nichts übertreiben. *g* Aber mit diesem Ende wäre es doch sicherlich keine positive Werbung dafür. *g*


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: